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Primeo/Bank Austria

Wir informieren unsere Klienten laufend direkt. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Zwischenberichte erhalten möchten. Hier die aktuellen Themen:

Kleine Zeitung: Primeo - Milliardenklage könnte heimischen Anlegern Rücken stärken
Wiener Zeitung: Primeo - Anleger-Anwälte hoffen auf Madoff-Prozess

März 2011
Mittlerweile liegt ein weiteres positives Urteil zu einer Veranlagung in einen Madoff-Feeder-Fund vor:
Hinsichtlich einer Veranlagung in den Herald Fond USA gibt es nunmehr ein dem Klagebegehren stattgegebenes Urteil, welches in Rechtskraft erwachsen ist. Beklagter war der Berater, welcher aufgrund fehlerhafter Beratungen ein Produkt empfahl, das nicht den Anlagewünschen entsprach. Der Berater wurde daher mit Urteil verpflichtet, das veranlagte Kapital gegen Rückübertragung der Wertpapiere zu ersetzen.

Enorme Gebührenbelastung des Primeo Fund
Das Gutachten des Sachverständigen Bernhard Schäbinger über die Gebührenstruktur des Madoff Feeder Funds Primeo Select und Primeo Exekutive Fund offenbart deren enorme Gebührenbelastung.
Dem Anleger wurde diese als Fonds mit breiter Risikostreuung verkauft und damit die Gebühren erklärt.
Dass das Geld über mehrere Ebenen und unter gleichzeitigem Gebührenabzug letztlich ausschließlich bei Madoff landete, wurde dem Anleger vorenthalten.
Die UniCredit Bank Austria als Hauptnutznießer sieht sich indes weiter als Opfer.

Artikel im Wirtschaftsblatt:
Wirtschaftsblatt - Rechtsstreit um enorme Primeo Fonds-Gebühren


Februar 2010
Kurier: Klage gegen Bank Austria - Prospekthaftung (Herald/Kohn)


Dezember 2009
Gerichtsverfahren: In diesen zeigt sich eine Konzentration auf die Prospekthaftung der "Bank Austria" sowie die Haftung auf Grund Fehlberatung der Finanzdienstleister.


Grundsätzliches:


Der Primeo Fund ist eine Gesellschaft nach dem Recht der Cayman Islands. Der Primeo Fund ist ein offener Investmentfonds, der aus mehreren Subfonds besteht (Primeo Global Fund, Primeo Select Fund, Primeo Select Euro Fund und Primeo Executive Fund). Gründer des Fonds war die Bank Austria Creditanstalt Gruppe.

Nach den Angaben im Emissionsprospekt verfolgt der Fonds das Ziel eines langfristigen Kapitalzuwachses durch "Streuung von Investitionen", wobei dies durch "Zuteilung von Vermögenswerten unter einer ausgesuchten Gruppe von Pertefeuille-Managerndie verschiedene Investitionsstrategien verfolgen und sich auf verschiedene Märkte konzentrieren" erreicht werden soll.

Investmentberater des Primeo Fund war die BA Worldwide Fund Management Ltd.(nachfolgend "BA Worldwide" genannt), eine Gesellschaft nach dem Recht der British Virgin Islands.

"BA Worldwide" war für die Auswahl und überprüfung der Manager und Investmentgesellschaften und der Unternehmen, denen die Vermögenswerte des Primeo Fund zugeteilt werden, verantwortlich.

Die Wahl der Manager sollte von verschiedenen Kriterien abhängen, so von deren Erfahrung und bisheriger Performance. Diese Auswahl hatte zum Ziel, "das Risiko zu streuen und die entsprechende Volatilität zu verringern, wodurch das gefördert werden soll, was der Berater als potentiellen langfristigen Erfolg bezeichnet."

Der eingetragene Geschäftssitz des Primeo Fund befand sich in den Räumlichkeiten der in Gorge Town auf den Cayman Islands. Die Postanschrift des Primeo Fund lautete "c/o Bank Austria Cayman Islands Ltd" in Gorge Town.


Konkrete Vorwürfe:

Klage gegen Bank Privat wegen Falschberatung eingebracht, weitere Klage gegen Mutterunternehmen BA wird derzeit geprüft.

Erstmals wurde für "Madoff-geschädigte" Anleger eine Klage gegen die Bank Privat, ein Unternehmen der Bank Austria AG, nunmehr UniCredit Bank Austria AG, eingebracht. Die Klage stützt sich auf Falschberatung bei der Anlageentscheidung. Anlegern, die in Wertpapiere mit geringem Risiko investieren wollten, wurde der Primeo Fund als besonders geeignet zum Werterhalt empfohlen.

Nach Angaben im Emissionsprospekt verfolgt der Fonds das Ziel eines langfristigen Kapitalzuwachses "durch Streuung von Investitionen", wobei dies durch "Zuteilung von Vermögenswerten unter einer ausgesuchten Gruppe von Portfeuille-Managern die verschiedene Investitionsstrategien verfolgen und sich auf verschiedene Märkte konzentrieren" erreicht werden soll.

Entgegen den Angaben im Prospekt und den Aussagen der Bank Privat wurden die Gelder jedoch zur Gänze an die Madoff-Fonds weitergeleitet, anstatt mit Absicherungs- und Diversifikationsstrategien, wie in den Prospekten angegeben, in US-Papiere zu investieren.


Weiter Fragen:

www.psra.at - 01/513 86 28 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!